Gausium: Der Baukasten für die autonome Gebäudereinigung
Wer heute über kommerzielle Reinigungsrobotik spricht, kommt an einem Namen nicht vorbei: Gausium. Das 2013 in Shanghai gegründete Unternehmen gehört zu den frühesten Spielern im Markt für autonomes Fahren und Navigation – und hat dieses Know-how konsequent in die Gebäudereinigung übersetzt. Das Ergebnis ist heute eines der breitesten Produktportfolios der Branche, im Einsatz bei über 6.500 Kunden in mehr als 70 Ländern.
Ein Modell für jede Fläche
Die eigentliche Stärke von Gausium liegt weniger im einzelnen Roboter als im System dahinter. Die „Size-for-every-Space"-Strategie deckt vom kompakten Büro bis zum weitläufigen Logistikzentrum jede Flächengröße ab. Im Zentrum steht ein modulares Lineup:
Phantas – der kompakte 4-in-1-Allrounder für anspruchsvolle Innenräume, der Kehren, Wischen, Schrubben und Saugen kombiniert.
Omnie – Scrubber mit 3D-LiDAR-Präzision für mittlere bis große Hallen.
Beetle – die robuste Plattform für großflächige Industrie- und Außenbereiche.
Mira & Marvel – die jüngsten Neuzugänge. Mira ist auf agile Umgebungen wie Retail, Gesundheitswesen und leichte Industrie zugeschnitten, Marvel auf Hochlast-Szenarien wie Hypermärkte und Lager mit langer Laufzeit und automatisiertem internem Spülsystem.
Raus aus dem Innenraum
Auf der Interclean Amsterdam 2026 hat Gausium gezeigt, wohin die Reise geht: Mit dem Beetle 2.0 Full-Scenario Edition und dem MAX-SW rückten erstmals zwei autonome Außenkehrmaschinen ins Rampenlicht. Damit verlässt die Robotik die kontrollierte Indoor-Welt und übernimmt komplexe Realbedingungen draußen – ein logischer, aber technisch anspruchsvoller Schritt.
Spannend ist auch der PhanShop: eine Weiterentwicklung der Phantas-Plattform, die autonome Reinigung mit Merchandising-Funktionen verbindet. Der Roboter putzt nicht nur, er wird zum mobilen Touchpoint im Store.
Warum das für den DACH-Markt zählt
Für Facility-Management-Entscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Gausium aus zwei Gründen relevant. Erstens adressiert das Portfolio den Fachkräftemangel in der Gebäudereinigung mit skalierbaren Flotten statt punktueller Insellösungen. Zweitens setzt der Hersteller stark auf Nachhaltigkeit und Cloud-gestütztes Flottenmanagement – beides Faktoren, die im DACH-Markt zunehmend über Ausschreibungen entscheiden.
Gausium liefert keine Einzelgeräte, sondern ein durchdachtes Ökosystem. Genau das macht den Hersteller zu einem der spannendsten Akteure, wenn es um die nächste Ausbaustufe der professionellen Reinigung geht.
Roboter von Gausium
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